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Neue Analyse: Freiburg erreicht Platz Zwei bei der Elektrifizierung der Busflotte

| VAG Meldung

Städtevergleich der Deutschen Umwelthilfe: Freiburg gehört zu den Vorreitern in der E-Mobilität bei Großstädten

Freiburg zählt bei der Elektrifizierung seiner Busflotte zu den führenden Großstädten Deutschlands: Das zeigt eine neue Analyse der Deutschen Umwelthilfe (DUH). In einem bundesweiten Vergleich von 40 Großstädten belegt Freiburg den zweiten Platz – hinter Mannheim und vor Karlsruhe. Die DUH bezeichnet diese drei Städte als Vorreiter. In das Ranking fließt die Elektrifizierung des Fahrzeugbestands zum Stichtag 31. Dezember 2025 ein sowie geplante Neubeschaffungen bis 2030. 

Laut DUH-Ranking sind 51,7 Prozent des Freiburger Busbestands elektrisch betrieben und damit deutlich mehr als der Durchschnitt der untersuchten Städte (19,4 Prozent). Betrachtet man nur den Anteil der Busse, die für den regulären Linienbetrieb benötigt werden, liegt der Elektrifizierungsgrad sogar noch höher. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) beziffert ihn auf rund zwei Drittel. 

Die VAG will den regulären Linienverkehr bis 2030 rein elektrisch betreiben. In ihrem Klimamobilitätsplan hat die Stadt Freiburg festgelegt, dass es bis 2030 40 Prozent weniger CO₂-Emissionen im Verkehr geben soll. Um das zu erreichen, ist die Elektrifizierung der VAG-Busflotte sehr wichtig: Laut Berechnungen trägt sie allein 27 Prozent zum insgesamt angestrebten Reduktionsziel bei. 

Freiburg setzt den eingeschlagenen Kurs konsequent fort 

Oberbürgermeister Martin Horn sagt: „Unsere E-Busse sind leise, komfortabel und sauber in der Stadt unterwegs. Sie sind ein wichtiger Baustein für einen elektrischen und starken Nahverkehr in Freiburg. Die Zahlen zeigen, wie weit wir beim Umbau des ÖPNV bereits gekommen sind. Diesen Weg werden wir weiter gehen. Und der Strom für unsere Busse stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.“

VAG-Vorstand Oliver Benz sagt: „Für uns ist die Platzierung eine Bestätigung dafür, dass langfristige Investitionen in Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Betriebshof die richtigen Entscheidungen waren. Für unsere Fahrgäste bedeutet das nicht nur weniger CO₂-Emissionen, sondern auch leisere Busse im Stadtverkehr.“ 

VAG-Vorstand Stephan Bartosch sagt: „Die Elektrifizierung der Busflotte erfordert den Ausbau der Infrastruktur, neue technische Prozesse und die Qualifizierung der Mitarbeitenden. Mit jeder Neubeschaffung wächst der Anteil der E-Busse. Noch in diesem Jahr werden drei weitere E-Busse die Flotte ergänzen und weitere Dieselbusse ausgemustert.“ 

Die DUH bewertet zudem die Schadstoffklassen verbleibender Verbrennerbusse. In Freiburg waren Ende 2025 keine Busse unterhalb der Abgasnorm Euro V mehr im Bestand.

Hintergrund

Die Deutsche Umwelthilfe hat in der Analyse „Elektrifizierung der Busflotten: Wo Deutschlands Großstädte stehen“ die Busflotten der 40 größten deutschen Städte untersucht. Freiburg belegt mit 51,7 Prozent elektrifizierten Fahrzeugen Platz Zwei hinter Mannheim (60,6 Prozent) und vor Karlsruhe (51,6 Prozent).

Zur Analyse geht es hier. 

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