Sicherheitsregeln

5x gemeinsame Sicherheit

Voll auf Draht

Sicherheitsregel 1
Logo der Sicherheitskampagne "Schau mit"

Die Straßenbahnfahrerinnen und -fahrer der VAG sind beim Steuern hochkonzentriert und äußerst aufmerksam. Sie werden regelmäßig geschult, um stets vorausschauend zu agieren.

Alle Fahrerinnen und Fahrer kennen ihre Strecken und die kritischen Bereiche auf jeder Linie extrem gut. Sie wissen, an welchen Kreuzungen und Orten mit vielen Fußgängern oder Radfahrern sie mit besonderer Sorgfalt und Aufmerksamkeit fahren müssen, um Unfällen vorzubeugen. Bitte haben auch Sie als Fußgänger oder Radfahrer immer die anderen Verkehrsteilnehmer, einschließlich Straßenbahnen, im Blick. So können Unfälle vermieden werden.

Sicher auf Achse

Die Straßenbahnen der VAG sind technisch auf dem neuesten Stand und werden regelmäßig auf Betriebssicherheit geprüft. 2009 wurden auf Grund des Fehlverhaltens anderer Verkehrsteilnehmer von unseren Fahrern 91 Notbremsungen eingeleitet, bei denen zum Glück niemand verletzt wurde. Alle Bahnen haben schnell wirkende Bremsen. Dennoch steht eine Stadtbahn nicht sofort, wenn ein Hindernis auf dem Gleis ist.

Bitte unterschätzen Sie nicht den Bremsweg einer Bahn und laufen Sie nicht ohne zu schauen auf die Gleise.

Ein Beispiel:

Ein Combino Advanced, der zu 2/3 besetzt ist, wiegt knapp 70 Tonnen. Mit diesem Gesamtgewicht hat er einen sehr langen Bremsweg: Bei Tempo 20 km/h braucht er 15 Meter und 4,6 Sekunden, bis er steht. Dabei können Straßenbahnen ihr Gleis natürlich nicht verlassen und ausweichen. Zudem muss der Fahrer beim Bremsen darauf achten, dass die Passagiere in der Bahn nicht zu Schaden kommen.

Umsichtig zur Bahn

Eilige brauchen nichts überstürzen: Der Takt der Straßenbahnlinien in Freiburg ist sehr hoch. Wer an der Haltestelle steht, muss nicht lange auf die nächste Bahn warten. Oft sind die Fahrgäste im Haltestellenbereich aber unaufmerksam und abgelenkt, z.B. durch Telefonieren oder Musik hören, was die Wahrnehmung einschränkt.

Auch Eile ist ein Gefahrenpotenzial und löst oft unbewusstes Handeln aus. Bitte seien Sie aufmerksam an der Haltestelle, drängeln Sie nicht und hetzen Sie nicht übereilt zur Bahn. Die nächste kommt immer in Kürze.Übrigens:Die Straßenbahnen fahren auch tagsüber mit Licht, um besser gesehen zu werden.

Geführt queren

Speziell an den Haltestellen sowie auch zum Queren der Schienen im gesamten Liniennetz sind geeignete Übergänge eingerichtet. An Haltestellen leiten meist Signalanlagen über die Schienen. Die Schilder „Achtung, Straßenbahn hat Vorrang“ verlangen generell Aufmerksamkeit von Fußgängern und Radfahrern beim Queren von Gleisen im Verkehr.

Sicher über die Schienen führen Z-Übergänge: Der Blick des Fußgängers wirdhier beim Queren in die Richtung der eventuell nahenden Bahn gelenkt. Bitte nutzen Sie die Übergänge, um sicher über die Gleise und zur Haltestellezu kommen.Übrigens:Plakatieren an den Geländern der Überwege ist verboten, um eine uneingeschränkte Sicht auf die Gleise zu gewährleisten.

Aufmerksam passieren

50 Prozent der Freiburger Gleisanlagen sind Rasenkörper. Auf dem grünen Gleis fahren Straßenbahnen deutlich leiser als auf Asphalt oder Pflaster und sind so kaum hörbar. Auch wird das grüne Gleis durch den Rasen oft nur schwer als Gleiskörper wahrgenommen.  Zäune grenzen den Schienenbereich an vielen Stellen ab, so dass Schienen nicht versehentlich betreten oder befahren werden können.

Bitte seien Sie vorsichtig und schauen Sie genau, wenn Sie Rasenbahngleise queren. Halten Sie sich hier nicht unnötig auf.

"Das grüne Gleis":
Das so genannte grüne Gleis sorgt für enormen Schallschutz der Anwohner. Die Bahnen fahren auf Rasenkörper etwa 3 bis 4 Dezibel leiser als auf herkömmlichem Gleis.